Wie funktioniert Sättigung ?

Warum fühlen wir uns manchmal satt – und manchmal gar nicht, obwohl wir genug gegessen haben? Sättigung ist mehr als nur ein voller Bauch. In diesem Beitrag erfährst du, welche Faktoren dein Sättigungsgefühl steuern – und was das für deinen Alltag bedeutet.

Sättigung entsteht nicht nur im Bauch – sie ist ein Zusammenspiel aus Körper und Kopf. Verschiedene Signale sagen deinem Gehirn: „Ich hab genug!“ – aber diese Signale brauchen Zeit und können durch Stress, Schlafmangel oder bestimmte Lebensmittel verzerrt werden.

1. 🧊 Mechanische Sättigung – der „Volumeneffekt“

Im Magen sitzen Dehnungsrezeptoren. Wenn der Magen sich mit Volumen füllt (z. B. durch Wasser, Gemüse, Ballaststoffe), registrieren diese Rezeptoren den Druck und senden ein erstes Sättigungssignal ans Gehirn.

Das kannst du nutzen, indem du zu jeder Mahlzeit genügend Volumen dazu packst: Gemüse und Salate sind dafür perfekt.

🔹 Wichtig:
Durst kann leicht mit Hunger verwechselt werden → ein Glas Wasser vor der Mahlzeit kann helfen


2. 🧪 Hormonelle Sättigung – die „Chemie im Blut“

Nach dem Essen gibt es einen Anstieg verschiedener Hormone, die dem Gehirn signalisieren: „Energie ist da!“

🟢 Leptin – das langfristige Sättigungshormon
→ hauptsächlich aus dem Fettgewebe gebildet, sagt dem Gehirn: „Energie ist gespeichert.“
→ bei Entzündungen oder Übergewicht kann Leptinresistenz entstehen

🔵 Insulin – reguliert Blutzucker & beeinflusst Sättigung
→ Vereinfacht: Insulin ist der Schlüssel damit Energie in die Körperzellen rein kann
→ schnelle Blutzuckerschwankungen durch Süßes führt zu späterem Heißhunger

🟣 GLP-1, Peptid YY, CCK
→ aus dem Dünndarm bei Eiweiß & Fett
→ verzögern Magenentleerung, steigern Sättigung

Hormone sind kompliziert und viel komplexer als hier aufgeführt. Ich werde nicht weiter ins Detail gehen, denn für uns ist an der Stelle nur wichtig: Unsere hormonelle Sättigung können wir aktiv beeinflussen: Sie profitiert von einer ausgewogenen Ernährung, bei der jede Mahlzeit alle wichtigen Makronährstoffe liefert.

🔹 Merksatz:
Protein + Fett + Ballaststoffe = starke hormonelle Sättigung


3. 🧠 Psychische & sensorische Sättigung

Auch unsere Sinne und Emotionen spielen mit:

  • Wie appetitlich das Essen aussieht, riecht und schmeckt
    → Unsere Sinne verstärken das Sättigungsgefühl. Bunte, frische Mahlzeiten wirken oft befriedigender als „schnelle Snacks aus der Packung“.
    ✅ Tipp: Iss mit allen Sinnen – schön anrichten, bewusst riechen, langsam kauen.
  • Bewusst oder abgelenkt essen
    → Wer beim Handy-Scrollen, Fernsehen oder Autofahren isst, nimmt weniger wahr, wie viel er eigentlich gegessen hat. Das Gehirn speichert die Mahlzeit dann schlechter ab → schneller wieder Hunger.
    ✅ Tipp: Iss in Ruhe, ohne Handy und Hektik.
  • Verbotene Lebensmittel & Genuss
    → Strenge Verbote „Das darf ich nicht essen!“ führen oft dazu, dass der Appetit darauf steigt. Irgendwann kommt der Moment des „Überessens“.
    ✅ Tipp: Integriere kleine Mengen deiner Lieblingslebensmittel bewusst – Genuss ist Teil einer gesunden Ernährung. Diäten bringen dich langfristig nicht zu deinem Ziel.
  • Stress & Emotionen
    → Stresshormone wie Cortisol können das Hungergefühl verstärken und gleichzeitig die Wahrnehmung der Sättigung dämpfen. Viele greifen dann automatisch zu schnellen Energielieferanten (Süßes, Fettiges).
    ✅ Tipp: Achte auf Pausen, Bewegung an der frischen Luft oder kurze Atemübungen – sie helfen, das Essverhalten wieder zu regulieren. Für stressige Tage ist Meal Prep eine super Lösung.
  • weitere Faktoren
    Natürlich gibt es noch viele weitere Faktoren, die unsere Sättigung beeinflussen – zum Beispiel das Darmmikrobiom, individuelle Unterschiede oder auch die Versorgung mit Mikronährstoffen. Da sind aktuell viele Forschungen und Studien am laufen. Das würde hier aber den Rahmen sprengen – deshalb habe ich mich in diesem Beitrag auf die Hauptfaktoren konzentriert. Das Thema ist komplex und unglaublich spannend!

💡 Ein achtsames, liebevoll zubereitetes Essen sättigt besser als jeder schnelle Snack im Gehen – selbst bei gleicher Kalorienmenge.


4. ⏱️ Die Zeit & weitere Faktoren

  • Verzögerte Signale
    Sättigung ist kein Schalter, der sofort umgelegt wird. Bis das Gehirn ein klares Sättigungssignal erhält, vergeht Zeit: Erst wird die Nahrung im Magen registriert, dann werden Signale über Nervenbahnen und Hormone weitergeleitet – und erst nach etwa 15–20 Minuten kommt im Gehirn die Botschaft an: „Es ist genug Nahrung angekommen!“. Darum spürt man erst mit etwas Verzögerung, dass man satt ist.
  • Regelmäßigkeit & Essrhythmus
    Der Körper ist ein Gewohnheitstier: Durch regelmäßige Mahlzeiten pendeln sich Verdauung und Hormonausschüttung besser ein – das Sättigungsgefühl wird stabiler. Häufige Snacks und Zwischenmahlzeiten hingegen können den Insulinspiegel durcheinanderbringen und so das Hungergefühl verstärken.
  • Schlaf
    Schlafmangel bringt das empfindliche Gleichgewicht der Hunger- und Sättigungshormone durcheinander:
    Ghrelin (Hungerhormon) steigt an → mehr Appetit
    Leptin (Sättigungshormon) sinkt ab → weniger Sättigung

    Das erklärt, warum man nach kurzen Nächten oft mehr isst und stärker zu kalorienreichen Lebensmitteln greift.
    Schlaf beeinflusst alles – von unseren Hormonen über den Stoffwechsel bis hin zu Stimmung, Leistungsfähigkeit und Appetit. Er ist einer der mächtigsten, aber am meisten unterschätzten Faktoren für Gesundheit und Wohlbefinden.
  • Bewegung
    Körperliche Aktivität beeinflusst unser Sättigungsgefühl auf mehreren Ebenen. Sie verbessert die Insulinempfindlichkeit, dadurch kann Glukose besser in die Zellen aufgenommen werden, die Blutzuckerschwankungen bleiben stabiler und das Sättigungssignal wird klarer.
    Darüber hinaus wirkt Bewegung direkt auf unsere Hormone: Moderate Aktivität senkt Ghrelin (Hungerhormon) und steigert Sättigungshormone wie Peptid YY und GLP-1. Deshalb haben viele nach einer Trainingseinheit zunächst weniger Hunger.

    Allerdings: Intensiver Ausdauersport (Joggen) kann den Appetit auch anregen – der Körper will die verbrauchte Energie rasch zurückholen.

    Für ein stabiles Sättigungsgefühl hat sich deshalb besonders die Kombination aus viel Alltagsbewegung und regelmäßigem Krafttraining bewährt. Sie stabilisiert Hormone, Blutzucker und sorgt gleichzeitig für eine nachhaltige Energiebilanz.

💡 Am Ende hast du es selbst in der Hand:
Mit Ernährung, Schlaf, Bewegung und Achtsamkeit kannst du dein Sättigungsgefühl stärken.


🌿 Und falls du merkst:
Sättigung wahrzunehmen fällt dir schwer, du kämpfst mit Heißhunger oder suchst einen Weg aus dem ständigen Kreislauf von Diäten und Übergewicht – dann bist du nicht allein.

Als ganzheitliche Ernährungsberaterin begleite ich dich gerne dabei, dein eigenes gesundes Essgefühl wiederzufinden. Schritt für Schritt, alltagstauglich und ohne strenge Verbote. 💚

👉 Schreib mir einfach, wenn du Unterstützung möchtest – gemeinsam finden wir den Weg, der zu dir passt.


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Supplemente: Warum Qualität entscheidend ist

Können Nahrungsergänzungsmittel vielleicht sogar schaden? Hier erfährst du, wie du qualitativ hochwertige Supplemente erkennst und warum weniger manchmal mehr ist. Hol dir die Infos, die du brauchst, um deine Gesundheit gezielt zu unterstützen!

Nährstoffmangel

Wusstest du, dass viele Menschen trotz unseres umfangreichen Nahrungsangebots nicht ausreichend mit essenziellen Mikronährstoffen versorgt sind? Laut einer aktuellen Studie* sind insbesonders Vitamin D, Eisen, Jod, Folat, Calcium und Zink häufig betroffen. Das kann weitreichende Folgen für die Gesundheit haben.

Symptome von Nährstoffmängel sehr unterschiedlich. Sie reichen von Erschöpfung und Konzentrationsproblemen über Haarausfall und Schlafstörungen bis hin zu Muskelschwäche und Stimmungsschwankungen. Langfristiger Nährstoffmangel kann nicht nur unspezifische Symptome verursachen, sondern auch das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen wie Osteoporose, Herz-Kreislauf-Probleme, neurologische Störungen oder ein geschwächtes Immunsystem erheblich erhöhen.

Warum haben so viele Menschen einen Mangel?

  • 🍟 Viele Menschen haben eine sehr ungesunde Ernährung.
  • 🍎 Unsere Lebensmittel enthalten heute weniger Nährstoffe als früher⁠.
  • ⚡ Stress, Umweltgifte und Medikamente erhöhen den Bedarf⁠.
  • 👤 Je nach Lebensstil haben wir unterschiedliche Bedürfnisse an Nährstoffen. So sollten Menschen, die sich pflanzlich ernähren, Sportler, ältere Menschen oder auch Schwangere einen gezielteren Blick auf ihre Supplemente werfen.
  • 🍽️ Viele Menschen entwickeln individuelle Defizite, die durch Ernährung allein schwer auszugleichen sind.⁠
  • ❌ Viele wissen gar nicht, was ihr Körper wirklich braucht, oder ernähren sich unbewusst nährstoffarm. Die typische westliche Ernährung, wie sie in Europa verbreitet ist, enthält oft zu wenig essenzielle Nährstoffe und ist reich an hochverarbeiteten Lebensmitteln.

Supplemente sind ein großes Thema – doch ob du sie brauchst oder nicht, kann nur individuell geklärt werden. Falls du Fragen dazu hast, biete ich dir gerne eine kostenlose Beratung an. –> Kontakt zu Nora aufnehmen
Aber heute geht es nicht um das Ob, sondern um das Wie!

Kommen wir zu den Nahrungsergänzungsmitteln. Wenn du Supplemente nimmst oder darüber nachdenkst, solltest du einiges beachten.


Kleiner Guide zum Erkennen guter Supplemente

1. Verpackung – ein oft unterschätztes Qualitätsmerkmal

🔴 Minderwertig: Plastikverpackungen enthalten oft Weichmacher, BPA oder andere hormonaktive Substanzen, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken können.
🟢 Besser: Braunglasflaschen schützen vor Licht und Oxidation und verhindern unerwünschte Wechselwirkungen mit dem Inhalt.

2. Zutatenliste genau prüfen!

🚫 Finger weg von: Farbstoffen, Süßstoffen, Füllstoffen oder Trennmitteln – sie sind überflüssig und können im schlimmsten Fall schädlich sein. Günstige Produkte enthalten zudem oft minderwertige Rohstoffe.
Hochwertige Supplemente: Sie zeichnen sich durch eine hohe Bioverfügbarkeit und Reinheit aus – ohne unnötige Zusätze.

3. Herstellertransparenz zählt!

🔎 Checke die Homepage des Herstellers: Ein hochwertiges Supplement wird durch Labortests geprüft. Sowohl die Rohstoffe als auch das fertige Produkt sollten regelmäßig in unabhängigen Laboren auf Reinheit und Wirkstoffgehalt getestet werden. Bei einem guten Hersteller kannst du dir diese Labortests auch anschauen.

4. Weitere wichtige Punkte:

Nicht immer ist mehr besser: Zu hohe Dosierungen können deinem Körper mehr schaden als nützen. Besonders fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) können sich im Körper anreichern und Nebenwirkungen verursachen.
Wechselwirkungen beachten: Supplemente können sich gegenseitig beeinflussen oder mit Medikamenten interagieren. Beispielsweise kann eine hohe Zinkaufnahme die Kupferaufnahme hemmen.


Angewandtes Wissen ist Macht

Und ganz ehrlich – lass dich nicht beim nächsten Friseur-Termin oder von einem Fitness-Influencer dazu überreden, den billigsten Kram aus dem Drogeriemarkt zu kaufen, nur weil sie davon schwärmen! Ja, der eine will dir was Gutes, aber der andere vielleicht einfach nur den neuesten Trend verkaufen. Qualität geht vor, und das gilt auch für Supplements! Deine Gesundheit ist es definitiv wert, mal etwas mehr in die richtige Marke zu investieren – und das geht immer nur mit einer guten Portion Wissen.


Supplemente mit Bedacht

Bitte bedenke: Einfach ins Blaue hinein Supplements einzunehmen, ist keine gute Idee! Jeder Körper ist individuell – daher solltest du deinen Bedarf und mögliche Mängel in Zusammenarbeit mit einem Arzt oder Therapeuten abklären lassen. Gerade wenn du Symptome hast, lass bei deinem Arzt ein Blutbild machen.

💡 Mein Angebot an dich: Falls du unsicher bist, welche Supplemente für dich sinnvoll sein könnten oder ob du etwas weglassen solltest, kannst du mich jederzeit kostenlos kontaktieren. Ich helfe dir gerne weiter! 😊

Eine schlechte Ernährung kannst du niemals mit Supplementen ausgleichen. Wenn du deine Gesundheit wirklich selbst in die Hand nehmen möchtest, ist es wichtig, langfristig auf eine ausgewogene Ernährung zu setzen. Kontaktiere mich gerne für eine individuelle Ernährungsberatung, damit wir gemeinsam herausfinden, wie du deine Ernährung nachhaltig optimieren kannst. Vielleicht ist mein Angebot ‚Ernährung Basic‘ genau das Richtige für dich, wenn du einen klaren Einstieg suchst.


Für alle, die sich für die Studien interessieren, hier zwei Beispiele:
*Lancet-Studie aus dem Jahr 2024:
Laut einer Studie, die im August 2024 in der Fachzeitschrift The Lancet Global Health veröffentlicht wurde, nehmen weltweit mehr als die Hälfte der Menschen unzureichende Mengen an essenziellen Mikronährstoffen zu sich. Besonders betroffen sind Kalzium, Eisen, Vitamin C und Vitamin E. Die Studie analysierte die Aufnahme von 15 Mikronährstoffen in 185 Ländern. Quelle: The Lancet

*Jodmonitoring-Studie aus dem Jahr 2024
Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Jodmonitoring-Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die 2024 ergab, dass 32 % der Erwachsenen und 44 % der Kinder und Jugendlichen in Deutschland nicht ausreichend mit Jod versorgt sind. Diese Studie deutet darauf hin, dass die Jodversorgung in Deutschland nicht optimal ist. Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Meine Ziele für 2025

Herausforderungen und neue Visionen im 2025

Herausforderungen und neue Visionen

Manchmal gibt es Ereignisse im Leben, die uns an unsere Grenzen bringen. Im Jahr 2007 hatte ich einen Unfall, der für längere Zeit meinen Gleichgewichtssinn beeinträchtigte. Ein Arzt sagte mir damals, dass ich nie wieder Fahrrad fahren würde. Heute fahre ich fast täglich mit dem Rad, ohne Probleme. Diese Erfahrung hat mir eines klar gemacht: Ich nehme keine schlechten Situationen mehr an. Ich finde Lösungen. Und genau das ist auch der Grund, warum ich mir jedes Jahr feste Ziele setze – um mich selbst herauszufordern, zu wachsen und neue Wege zu gehen.

Meine Ziele für 2025

Für 2025 habe ich mir gleich mehrere Ziele gesetzt. Einige sind klein, andere größer, aber alle sind für mich persönlich wichtig. Heute möchte ich drei davon mit dir teilen, um dir einen Einblick in meine Visionen und Pläne zu geben.

Ziel 1: Mein No-Buy-Year

Das erste Ziel für dieses Jahr ist ein No-Buy-Year. Es ist nicht einfach nur ein Verzicht – es geht um die bewusste Entscheidung, mich von überflüssigen Konsumgewohnheiten zu befreien. Ich werde nichts kaufen, was nicht unbedingt notwendig ist. Keine Kleidung, keine Schuhe, keine Deko, kein Krimskrams, kein neues Buch – nichts, was meine Lebensqualität nicht direkt verbessert. Natürlich werde ich weiterhin Lebensmittel kaufen und meine Rechnungen begleichen, aber der Fokus liegt darauf, das zu schätzen, was ich bereits habe. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn etwas irreparabel kaputtgeht, wie zum Beispiel meine Wanderschuhe, werde ich es ersetzen. Dieses Jahr möchte ich bewusst mit den Ressourcen umgehen, die ich bereits besitze, und meinen Konsum hinterfragen.

Wenn ich das Gefühl habe, etwas wirklich haben zu wollen, schreibe ich es auf meine Wunschliste. Diese Methode nutze ich schon seit einiger Zeit, denn sie ist aus finanzieller Sicht sehr sinnvoll. Oft stellt sich nach 30 Tagen heraus, dass man das vermeintlich begehrte Objekt gar nicht mehr möchte – und noch weniger wirklich braucht. Während meines No-Buy-Years werde ich statt 30 Tagen ganze 90 Tage warten und zusätzlich versuchen, kreative Alternativen zu finden. Vielleicht kann ich den gewünschten Gegenstand ausleihen oder ihn gebraucht im Internet erwerben.

Eine Wunschliste ist außerdem ideal, um Freunden und Familie Inspiration zu geben, wenn sie fragen, was man sich zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünscht. So können auch kleine Wünsche bedacht werden, die sonst vielleicht vergessen würden.

Ziel 2: Umgang mit meiner frisch diagnostizierter Endometriose

Mein zweites Ziel für 2025 ist ein sehr persönliches: der Umgang mit meiner frisch diagnostizierten Endometriose. Ende 2024 wurde bei mir die Diagnose Endometriose gestellt, was mich zunächst ziemlich erschüttert hat. Aber ich möchte die Kontrolle übernehmen und aktiv an meiner Gesundheit arbeiten. Ich habe mir vorgenommen, mich intensiv in das Thema einzulesen, um meine eigene Expertin zu werden – nicht nur, um die richtigen medizinischen Entscheidungen für mich zu treffen, sondern auch, um die bestmögliche Unterstützung für meinen Körper zu finden.

Zusätzlich wird mir meine Weiterbildung zur Expertin für Frauengesundheit helfen, die komplexen Zusammenhänge besser zu verstehen und gezielt auf meine Gesundheit einzugehen. So möchte ich nicht nur für mich selbst, sondern auch für meine Klientinnen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, eine noch tiefere Expertise aufbauen. Mein Ziel ist es, Endometriose nicht einfach nur zu „ertragen“, sondern proaktiv zu handeln und Wege zu finden, meine Lebensqualität zu steigern und sie als Teil meiner Gesundheit zu integrieren.

Ziel 3: Mein Gemüsegarten

Das dritte Ziel ist mein Gemüsegarten. In diesem Jahr möchte ich ihn zu einem wahren Ernteparadies machen. Ich habe große Pläne für meine Ernte – Tomaten, Bohnen, Zwiebeln in Hülle und Fülle. Dazwischen sollen hohe Sonnenblumen stehen, und mein Garten wird auch viele Blumen für die Insekten beherbergen.

Es geht nicht nur um den Anbau von Lebensmitteln, sondern auch um das Schaffen eines Biotops, das sowohl für mich als auch für die Tiere in der Umgebung von Bedeutung ist. Mein Garten soll nicht nur eine Quelle für gesunde Ernte sein, sondern auch eine blühende Oase, die das Leben fördert und eine wahre Freude für alle Sinne darstellt.

Vision und Aktion bringen Erfolg

Jedes dieser Ziele ist für mich ein Schritt in eine bewusstere, gesündere und nachhaltigere Zukunft. Sie fordern mich heraus, sowohl meine Gewohnheiten zu überdenken als auch aktiv an meiner persönlichen Entwicklung zu arbeiten. 2025 wird ein Jahr der Veränderung – und ich bin gespannt, was ich auf diesem Weg lernen werde.

Ich hoffe, dieser Beitrag gibt dir Inspiration, deine eigenen Ziele für das Jahr zu setzen und dich mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, die dir begegnen. Denn das Leben ist mehr als nur das bloße Träumen – es geht darum, aktiv zu werden und Lösungen zu finden.

Pass gut auf dich auf, verliere dein Ziel nicht aus den Augen und geh den Weg in deinem eigenen Tempo – ganz nach deinem Rhytmus, Schritt für Schritt, aber immer weiter.

Rückblick auf das Retreat „Sinnlich, Weiblich, ich“ – Ein Tag voller Achtsamkeit und Verbindung

Ich durfte gemeinsam mit meiner wundervollen Co-Coachin Antje das Retreat „Sinnlich, Weiblich, ich“ erleben. Mit fünf wunderbaren Teilnehmerinnen, die sich Zeit für sich selbst genommen haben, um innezuhalten, loszulassen und neue Energie zu schöpfen.

Ich durfte gemeinsam mit meiner wundervollen Co-Coachin Antje das Retreat „Sinnlich, Weiblich, ich“ erleben. Mit fünf wunderbaren Teilnehmerinnen, die sich Zeit für sich selbst genommen haben, um innezuhalten, loszulassen und neue Energie zu schöpfen.

Ein sicherer Raum für Wachstum und Selbstfindung

Der Tag begann um 9 Uhr in einem gemütlichen Yogaraum, wo wir uns auf Matten sitzend trafen. In einer offenen Vorstellungsrunde wurde die Basis für das Retreat gelegt: ein sicherer Raum, in dem jede Frau sich frei fühlen durfte, alles auszusprechen – oder auch nicht, je nachdem, was sie brauchte. Ganz nach dem Motto „Alles darf, nichts muss“.

Meditation und Reflexion – Die innere Königin erwecken

Nach dieser Einstimmung führte Antje die Teilnehmerinnen durch eine besondere Königinnenmeditation, die die Kraft und Würde in jeder von uns erwecken sollte. Im Anschluss an die Meditation gab es Zeit für Reflexion und Austausch – ein berührender Moment, in dem viele ihre Gedanken und Gefühle offen teilten.

Brunch – Ein Fest für die Sinne

Nach diesen intensiven ersten Momenten wurde bei einem großzügigen und liebevoll gestalteten Brunch Kraft getankt. Die Auswahl an Köstlichkeiten reichte von gesunden, frischen Speisen bis hin zu Rohkost-Leckereien, die für jeden Geschmack etwas bereithielten.

Waldbaden – Die Kraft der Natur spüren

Anschließend ging es hinaus in die Natur, um uns beim Waldbaden mit der Umgebung zu verbinden. Die Teilnehmerinnen wurden eingeladen, die Bäume zu berühren und ihre Empfindungen wahrzunehmen. Jede Frau spürte die individuelle Energie der Bäume – ein sehr tiefes und beruhigendes Erlebnis.

Yoga im Garten – Die Verbindung zur Natur stärken

Nach dem Wald haben wir uns im wunderschönen Garten versammelt, um sanfte Yogaübungen durchzuführen. In der warmen Sonne und auf dem weichen Gras konnten die Teilnehmerinnen die heilende Kraft der Natur spüren und sich ganz im Moment verlieren – eine wunderbare Gelegenheit, Körper und Geist miteinander zu verbinden.

Dankbarkeit und Kakaozeremonie – Verbindung mit Körper und Seele

Mein Teil begann dann mit einer Bodyscan-Meditation, bei der wir uns ganz bewusst auf unseren Körper konzentrierten und Dankbarkeit für die vielen kleinen Dinge in uns entwickelten, die wir oft als selbstverständlich hinnehmen. Dieser achtsame Moment der Selbstliebe und Anerkennung führte uns direkt in die Kakaozeremonie, bei der wir rohen, vollmundigen Kakao genossen – ein wahrhaft sinnliches und tiefes Erlebnis, das das Herz öffnete und die Verbundenheit innerhalb der Gruppe noch verstärkte.

Ein Brief an sich selbst – Botschaften für die Zukunft

Im Anschluss hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, einen Brief an sich selbst zu schreiben. In diesem Brief hielten sie fest, wo sie in diesem Moment im Leben stehen, was sie an diesem Tag bewegt hat und welche Ziele sie in einem Jahr erreicht haben wollen. Diese Briefe werden in einem Jahr per Post zugeschickt – eine kraftvolle Erinnerung an diesen besonderen Tag und die eigenen Visionen.

Abschluss und Feedback – Eine gemeinsame Reise

Nach einer abschließenden Feedbackrunde und einem gemeinsamen Abendessen mit Kürbissuppe und Chiapudding endete der Tag, der viele positive Eindrücke und tiefe Entspannung hinterlassen hat. Besonders berührend war das Feedback der Teilnehmerinnen: Viele sprachen von einem sicheren und vertrauten Raum, in dem sie völlig loslassen und sich selbst begegnen konnten. Auch Teilnehmerinnen, die sonst Schwierigkeiten mit Meditation hatten, fanden durch die geführten Achtsamkeitsübungen Ruhe und Entspannung. Die Gruppe betonte die besondere Energie, die durch das gemeinsame Erleben entstand, und den wertvollen Abstand vom Alltag, den dieser Tag ihnen ermöglichte.

Ein Tag voller Weiblichkeit, Achtsamkeit und Selbstliebe

Dieses Retreat war nicht nur eine Reise nach innen, sondern auch eine Einladung, die eigene Weiblichkeit auf eine neue, kraftvolle Weise zu spüren. Die Erfahrungen, die wir gemeinsam gemacht haben, wirken noch lange nach – und es wird ganz sicher nicht das letzte Retreat dieser Art gewesen sein.

Bleib dran für kommende Termine, denn schon bald öffnen wir wieder den Raum für tiefe Begegnungen und innere Entfaltung.

Ich bin unglaublich dankbar für das Vertrauen, die Offenheit und das wunderschöne Feedback der Teilnehmerinnen. Danke, von Herzen ❤️


Wenn du bereits jetzt Interesse an zukünftigen Projekten hast und über unsere nächsten Retreats und Angebote informiert werden möchtest, zögere nicht, dich über mein Kontaktformular bei mir zu melden. Ich freue mich darauf, von dir zu hören und dich auf dieser Reise der Selbstentdeckung und Achtsamkeit zu begleiten!

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Achtung
Warnung!

Mehr von diesen kraftvollen Momenten kommen ganz bestimmt – ich freue mich schon auf alles, was noch kommt!


In Verbindung mit dir selbst, durch Achtsamkeit, Ernährung und Bewegung – für ein ganzheitliches Wohlbefinden. Deine Nora

Belohnungen

Sehr viele Menschen können nicht abnehmen, weil sie als Trost oder als Belohnung nur Naschen kennen. Oft wurde uns das in der Kindheit antrainiert.

Viele sagen zu ihren Kids: „Wenn du lieb bist, gibt es ein Eis.“ – „Ohje hingefallen, komm du darfst einen Keks haben.“

Und dann werden diese Kinder Erwachsen und bei jedem negativen Gefühlt wird Schokolade gefuttert. Meist sogar total unbewusst. Ich lasse meine Kunden aufschreiben, was sie wann essen und die kommen alle zu mir zurück und sind völlig erstaunt: „Ich hätte nie gedacht, dass ich SO viel Süsses nasche.“

Genau das gleiche auch im positiven Sinne. Womit wollen die sich belohnen, wenn die ersten 10 Kilo weg sind? Mit einer riesig grossen fetten Torte oder einer 500ml-grossen Packung Eis.


Alternative Belohnungen

Sie kommen alleine gar nicht auf die Idee, dass es auch etwas anderes sein könnte.
Da ist „Belohnung = ESSEN“ einfach drin. Das ist ein riesen Stück Arbeit, das wieder hin zu biegen. Ich habe diesen Weg selber hinter mir. Hier ein paar Ideen:

  • eine Massage
  • ein neues Spiel für den Spieleabend
  • ein neues DIY-Projekt
  • eine neue Bodylotion
  • ein Wellnesstag
  • ein Buch
  • neue Pflanze für den Fenstersims
  • ein Ausflug zum Dingsbums

Was denkt ihr, wie froh wären diese Menschen, wenn sie zurück reisen könnten in der Zeit und ihrem kleinen Ich zeigen könnten, dass eine Belohnung oder Trost eben nicht nur Essen sein muss.


Wunschliste
Die Wunschliste

Was für mich gut funktioniert:

Immer, wenn ich etwas kaufen möchte, dann kaufe ich es nicht, sondern schreibe das auf eine Wunschliste, dort muss es mindestens 2 Monate bleiben. Erst dann wird es freigegeben zum Kauf. Entweder will man es dann gar nicht mehr und man hat so Geld gespart oder man hat eine coole Belohnung für sich selbst.

Frage an euch Erwachsenen: Womit belohnt ihr euch? Ist das immer auch eine Belohnung, die gut für euch ist? Solltet ihr euch da vielleicht auch ein paar Alternativen zurechtlegen?


Heilkraft des Waldes

Spaziergang im Herbst

Im Wald können wir auftanken. Klare Luft, herrliche Düfte, die Herbstfärbung der Pflanzen und die wundervolle Ruhe.🌲🍁🍂

Wer liebt es nicht, an einem sonnigen Herbsttag durch buntes Herbstlaub zu spazieren?

Spaziergänge sind zu jeder Jahreszeit eine gute Sache, aber gerade im Herbst profitiert unsere Gesundheit von der Bewegung in der freien Natur. Der Vorteil an der Bewegung draussen im Vergleich zu dem Laufband Zuhause oder im Gym ist ganz klar die frische Luft. Besonders gute Luftqualität finden wir am Meer, in den Bergen oder im Wald. Mein Favorit ist ganz klar der Wald und ich möchte dich dazu einladen, gerade jetzt im Herbst, öfters im Wald spazieren zu gehen. Der Grund dafür entsteht im Laub.

Waldboden
Bacillus subtilis

Bei der Zersetzung der Blätter auf dem Waldboden ist ein Bakterium Namens Bacillus subtilis beteiligt. Stapfen wir nun durch, wird es bis zu zwei Meter über den Boden hochgewirbelt, schwebt da umher und gelangt über die Atmung in den menschlichen Körper.

Es ist für uns nicht nur ein harmloses Bakterium, sondern eines der sehr Nützlichen. Bacillus subtilis hilft unserem Körper andere, schädliche Bakterien zu bekämpfen. Du kannst dir die Heilkraft des Waldes also mit einem einfachen Spaziergang.

Bäume im Herbst
Tägliche Bewegung

Also auch wenn es kühler wird, uns ein heisser Tee und frische Plätzchen vor den Kamin locken, ein täglicher Spaziergang von 15-30 Minuten an der frischen Luft, sollte drin sein. Und vielleicht wird es ja auch ein Besuch im Wald, um etwas Bacillus subtilis einzuatmen.


Bessere Verdauung durch längeres Kauen?

Verdauung beginnt im Mund. Und damit meine ich nicht nur das mechanische Zermalmen mit den Zähnen. In unserem Speichel befindet sich….

Verdauung beginnt im Mund. Und damit meine ich nicht nur das mechanische Zermalmen mit den Zähnen. In unserem Speichel befindet sich ein Enzym namens Ptyalin, welches wir zur Zersetzung von Kohlenhydraten brauchen. Stärke wird in in einzelne Zuckerbausteine zersetzt. Durch längeres Kauen (und damit längeres Einspeicheln) wird unsere Nahrung süsser. Das merken wir z.B. bei Brot sehr gut.

Dieser Vorgang wird natürlich verhindert, wenn wir unsere Nahrung einfach nur runter schlingen. Bei unzureichender Zerlegung der Stärke kann es zu Gärvorgängen im Darm führen und daraus entstehen Beschwerden wie z.B. Blähungen.

Länger Kauen = länger Einspeicheln = bessere Verdauung

Das gleiche gilt für Säfte, Drinks, Smoothies. Flüssige Nahrung sollte immer so achtsam wie eine heisse Suppe getrunken, besser noch, gelöffelt werden.

Wenn dir das schwer fällt, wie wäre es mit einer Smoothie-Bowl statt einem Smoothie im Glas?

Wie ist das bei dir?
Trinkst du Säfte, Drinks oder Smoothies?
Wie gut kaust du dein Essen?