Wissenschaft trifft Herz: 5 Gründe, warum du Priorität bist

Selbstfürsorge ist kein leeres Versprechen – sie ist der Schlüssel zu deiner körperlichen und psychischen Gesundheit! In diesem Beitrag erfährst du, wie wissenschaftliche Erkenntnisse über Oxytocin, Achtsamkeit und Selbstwertgefühl dir helfen, deinen Alltag liebevoller zu gestalten. Mit praktischen Tipps und Journaling-Ideen machst du Selbstfürsorge zum festen Bestandteil deines Lebens.

Selbstliebe aus der Sicht der Wissenschaft: 5 Fakten, die dir zeigen, warum du gut für dich selbst sorgen solltest

Selbstliebe wird oft als esoterisches Konzept dargestellt – aber was, wenn ich dir sage, dass es auch starke wissenschaftlich fundierte Gründe gibt, warum du dich selbst lieben und besser für dich sorgen solltest? In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Forschung zu Selbstfürsorge, Oxytocin und der Verbindung zwischen psychischer sowie körperlicher Gesundheit – und zeigen dir, wie du diese Erkenntnisse in deinen Alltag integrieren kannst. Denn es ist ein fundamentaler Bestandteil unserer gesamtheitlichen Gesundheit, sich selbst mit Wertschätzung und Geduld zu begegnen. Das kann auch bedeuten, Grenzen zu setzen oder sich bewusst Zeit für sich zu nehmen. Sich eine gesunde Mahlzeit zuzubereiten oder bewusst zu wählen, was dem Körper guttut, ist ein Ausdruck von Selbstliebe.


Fakt 1: Oxytocin – Das „Kuschelhormon“ für deine Gesundheit

Oxytocin wird oft als „Kuschelhormon“ bezeichnet, da es bei positiven, zwischenmenschlichen Interaktionen wie Umarmungen oder Nähe ausgeschüttet wird. Aber wusstest du, dass Oxytocin auch durch Selbstfürsorge und Selbstliebe freigesetzt wird? Studien zeigen, dass schon das Umarmen von sich selbst oder das Verwöhnen des Körpers durch kleine Rituale wie eine beruhigende Massage oder ein entspannendes Bad die Ausschüttung von Oxytocin steigern kann.
Wissenschaftliche Quelle: Field, T. et al. (2013) – The role of oxytocin in human development: A review of the literature.

💡 Praktischer Tipp:
• Mach dir bewusst, wie du dich selbst umarmen kannst! Eine kleine Selbstumarmung oder ein paar Minuten Zeit für dich, um den Körper zu entspannen, kann Wunder wirken. Ein entspannendes Bad mit beruhigenden ätherischen Ölen oder eine kurze Fussmassage kann ebenfalls den Oxytocinspiegel heben.


Fakt 2: Achtsamkeit macht nicht nur den Kopf frei – sie stärkt auch das Immunsystem

Achtsamkeit und Meditation haben in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit bekommen – und nicht ohne Grund. Studien belegen, dass regelmäßige Achtsamkeitspraxis nicht nur den Stress reduziert, sondern auch die Immunantwort des Körpers stärkt. Eine Studie von Kiecolt-Glaser et al. (2010) zeigte, dass Achtsamkeit den Cortisolspiegel (Stresshormon) senkt und das Immunsystem unterstützt.
Wissenschaftliche Quelle: Kiecolt-Glaser, J.K., et al. (2010) – Mindfulness meditation and immune function: A systematic review.

💡 Praktischer Tipp:
• Setze dir das Ziel, täglich nur 5 Minuten zu meditieren. Wenn du es schaffst, in den Tag zu starten oder ihn zu beenden, indem du deinen Atem bewusst wahrnimmst, hilft das nicht nur deinem Kopf, sondern stärkt auch deinen Körper. Fange damit an, dass du die Augen schließt und 3 Atemzüge ganz bewusst wahr nimmst und deinen Körper spürst.


Fakt 3: Selbstliebe steigert die psychische Gesundheit

Die Forschung zeigt, dass Menschen, die sich selbst mit mehr Freundlichkeit begegnen und Selbstmitgefühl entwickeln, weniger anfällig für Stress, Angstzustände und Depressionen sind. Eine bahnbrechende Studie von Kristin Neff (2003) zeigte, dass Menschen mit hohem Selbstmitgefühl resilienter sind und eine bessere psychische Gesundheit haben.
Wissenschaftliche Quelle: Neff, K.D. (2003) – The development and validation of a scale to measure self-compassion.

💡 Praktischer Tipp:
• Verwende täglich positive Affirmationen. Beginne den Tag damit, dich selbst zu loben und dir deine eigenen Erfolge anzuerkennen. Sag dir zum Beispiel: „Ich bin gut, so wie ich bin“ oder „Ich verdiene es, gut behandelt zu werden.“


Fakt 4: Ein gesundes Selbstwertgefühl fördert gesunde Entscheidungen

Ein gesundes Selbstwertgefühl beeinflusst nicht nur, wie wir uns selbst sehen, sondern auch die Entscheidungen, die wir für unseren Körper treffen. Eine Studie von Herman et al. (2003) zur intuitiven Ernährung zeigte, dass Menschen mit einem positiven Selbstbild eher auf die Bedürfnisse ihres Körpers hören und gesündere Nahrungsmittel wählen.
Wissenschaftliche Quelle: Herman, C.P., et al. (2003) – Intuitive Eating and the Healthy Eating Index

💡 Praktischer Tipp:
• Höre bewusst auf deinen Körper und lerne, auf dein Hungergefühl zu achten, statt auf Diäten oder äußere Erwartungen. Gönn dir Mahlzeiten, die deinem Körper guttun und die du wirklich genießen kannst – das ist auch ein Ausdruck von Selbstliebe. Wenn du nicht weißt, was genau eine gesunde Ernährung nun ist, frag doch deine Lieblingsernährungsberaterin Nora. 😊


Fakt 5: Perfektionismus ist der Feind der Selbstliebe

Perfektionismus kann ein echter Stressfaktor sein und dein Wohlbefinden sabotieren. Laut einer Studie von Flett & Hewitt (2002) führt Perfektionismus oft zu Stress, Angstzuständen und einem negativen Selbstbild. Umso wichtiger ist es, den Perfektionismus loszulassen und dich selbst in deiner „Unvollkommenheit“ zu lieben.
Wissenschaftliche Quelle: Flett, G.L., & Hewitt, P.L. (2002) – Perfectionism and maladjustment: An overview of theoretical, definitional, and treatment issues.

💡 Praktischer Tipp:
• Akzeptiere, dass niemand perfekt ist, auch du nicht. Starte mit dem Gedanken: „Ich bin genug, so wie ich bin“ und erlaube dir, Fehler zu machen. Sie sind Teil deines Wachstumsprozesses. Befasse dich mit der 80-20-Regel.


Fazit

Selbstliebe ist also mehr als nur ein fluffiger Begriff – sie ist ein kraftvoller Bestandteil unserer psychischen und körperlichen Gesundheit. Indem wir uns selbst wertschätzen und auf unsere Bedürfnisse hören, aktivieren wir nicht nur unser Wohlbefinden, sondern fördern auch langfristig unsere Gesundheit. Probiere die Tipps aus und beobachte, wie du dich durch bewusstere Selbstfürsorge und Achtsamkeit im Alltag besser fühlst!

Alles Liebe für dich!
Nora


💡📖🖊️Kleiner Praxis-Zusatz für dich – 10 Journaling-Inputs für mehr Selbstliebe und Achtsamkeit:
1. Wo sage ich noch oft Ja, obwohl ich damit Nein zu mir selbst sage?
2. Wann habe ich mich zuletzt selbst für etwas gelobt? Was war das?
3. Welche Entscheidungen in meinem Leben reflektieren ein starkes Selbstwertgefühl?
4. Was sind drei Dinge, die ich heute tun kann, um mir selbst Liebe und Fürsorge zu schenken?
5. Welche negativen Glaubenssätze über mich selbst möchte ich loslassen?
6. Was kann ich diese Woche meinem Körper Gutes tun? Spaziergang, Workout, Gesunde Ernährung, Erholung, Entspannung?
7. Was bedeutet Selbstliebe für mich, und wie sieht mein täglicher Ausdruck davon aus?
8. Welche Menschen oder Situationen ziehen mich energetisch herunter, und wie kann ich mich besser abgrenzen?
9. Wann fühle ich mich am meisten im Einklang mit mir selbst, und wie kann ich mehr dieser Momente in meinen Alltag integrieren?
10. Was ist der erste Schritt, den ich tun kann, um mein inneres Wohlbefinden zu stärken und meinen Perfektionismus loszulassen?

Meine Ziele für 2025

Herausforderungen und neue Visionen im 2025

Herausforderungen und neue Visionen

Manchmal gibt es Ereignisse im Leben, die uns an unsere Grenzen bringen. Im Jahr 2007 hatte ich einen Unfall, der für längere Zeit meinen Gleichgewichtssinn beeinträchtigte. Ein Arzt sagte mir damals, dass ich nie wieder Fahrrad fahren würde. Heute fahre ich fast täglich mit dem Rad, ohne Probleme. Diese Erfahrung hat mir eines klar gemacht: Ich nehme keine schlechten Situationen mehr an. Ich finde Lösungen. Und genau das ist auch der Grund, warum ich mir jedes Jahr feste Ziele setze – um mich selbst herauszufordern, zu wachsen und neue Wege zu gehen.

Meine Ziele für 2025

Für 2025 habe ich mir gleich mehrere Ziele gesetzt. Einige sind klein, andere größer, aber alle sind für mich persönlich wichtig. Heute möchte ich drei davon mit dir teilen, um dir einen Einblick in meine Visionen und Pläne zu geben.

Ziel 1: Mein No-Buy-Year

Das erste Ziel für dieses Jahr ist ein No-Buy-Year. Es ist nicht einfach nur ein Verzicht – es geht um die bewusste Entscheidung, mich von überflüssigen Konsumgewohnheiten zu befreien. Ich werde nichts kaufen, was nicht unbedingt notwendig ist. Keine Kleidung, keine Schuhe, keine Deko, kein Krimskrams, kein neues Buch – nichts, was meine Lebensqualität nicht direkt verbessert. Natürlich werde ich weiterhin Lebensmittel kaufen und meine Rechnungen begleichen, aber der Fokus liegt darauf, das zu schätzen, was ich bereits habe. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn etwas irreparabel kaputtgeht, wie zum Beispiel meine Wanderschuhe, werde ich es ersetzen. Dieses Jahr möchte ich bewusst mit den Ressourcen umgehen, die ich bereits besitze, und meinen Konsum hinterfragen.

Wenn ich das Gefühl habe, etwas wirklich haben zu wollen, schreibe ich es auf meine Wunschliste. Diese Methode nutze ich schon seit einiger Zeit, denn sie ist aus finanzieller Sicht sehr sinnvoll. Oft stellt sich nach 30 Tagen heraus, dass man das vermeintlich begehrte Objekt gar nicht mehr möchte – und noch weniger wirklich braucht. Während meines No-Buy-Years werde ich statt 30 Tagen ganze 90 Tage warten und zusätzlich versuchen, kreative Alternativen zu finden. Vielleicht kann ich den gewünschten Gegenstand ausleihen oder ihn gebraucht im Internet erwerben.

Eine Wunschliste ist außerdem ideal, um Freunden und Familie Inspiration zu geben, wenn sie fragen, was man sich zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünscht. So können auch kleine Wünsche bedacht werden, die sonst vielleicht vergessen würden.

Ziel 2: Umgang mit meiner frisch diagnostizierter Endometriose

Mein zweites Ziel für 2025 ist ein sehr persönliches: der Umgang mit meiner frisch diagnostizierten Endometriose. Ende 2024 wurde bei mir die Diagnose Endometriose gestellt, was mich zunächst ziemlich erschüttert hat. Aber ich möchte die Kontrolle übernehmen und aktiv an meiner Gesundheit arbeiten. Ich habe mir vorgenommen, mich intensiv in das Thema einzulesen, um meine eigene Expertin zu werden – nicht nur, um die richtigen medizinischen Entscheidungen für mich zu treffen, sondern auch, um die bestmögliche Unterstützung für meinen Körper zu finden.

Zusätzlich wird mir meine Weiterbildung zur Expertin für Frauengesundheit helfen, die komplexen Zusammenhänge besser zu verstehen und gezielt auf meine Gesundheit einzugehen. So möchte ich nicht nur für mich selbst, sondern auch für meine Klientinnen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, eine noch tiefere Expertise aufbauen. Mein Ziel ist es, Endometriose nicht einfach nur zu „ertragen“, sondern proaktiv zu handeln und Wege zu finden, meine Lebensqualität zu steigern und sie als Teil meiner Gesundheit zu integrieren.

Ziel 3: Mein Gemüsegarten

Das dritte Ziel ist mein Gemüsegarten. In diesem Jahr möchte ich ihn zu einem wahren Ernteparadies machen. Ich habe große Pläne für meine Ernte – Tomaten, Bohnen, Zwiebeln in Hülle und Fülle. Dazwischen sollen hohe Sonnenblumen stehen, und mein Garten wird auch viele Blumen für die Insekten beherbergen.

Es geht nicht nur um den Anbau von Lebensmitteln, sondern auch um das Schaffen eines Biotops, das sowohl für mich als auch für die Tiere in der Umgebung von Bedeutung ist. Mein Garten soll nicht nur eine Quelle für gesunde Ernte sein, sondern auch eine blühende Oase, die das Leben fördert und eine wahre Freude für alle Sinne darstellt.

Vision und Aktion bringen Erfolg

Jedes dieser Ziele ist für mich ein Schritt in eine bewusstere, gesündere und nachhaltigere Zukunft. Sie fordern mich heraus, sowohl meine Gewohnheiten zu überdenken als auch aktiv an meiner persönlichen Entwicklung zu arbeiten. 2025 wird ein Jahr der Veränderung – und ich bin gespannt, was ich auf diesem Weg lernen werde.

Ich hoffe, dieser Beitrag gibt dir Inspiration, deine eigenen Ziele für das Jahr zu setzen und dich mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, die dir begegnen. Denn das Leben ist mehr als nur das bloße Träumen – es geht darum, aktiv zu werden und Lösungen zu finden.

Pass gut auf dich auf, verliere dein Ziel nicht aus den Augen und geh den Weg in deinem eigenen Tempo – ganz nach deinem Rhytmus, Schritt für Schritt, aber immer weiter.