Wie funktioniert Sättigung ?

Warum fühlen wir uns manchmal satt – und manchmal gar nicht, obwohl wir genug gegessen haben? Sättigung ist mehr als nur ein voller Bauch. In diesem Beitrag erfährst du, welche Faktoren dein Sättigungsgefühl steuern – und was das für deinen Alltag bedeutet.

Sättigung entsteht nicht nur im Bauch – sie ist ein Zusammenspiel aus Körper und Kopf. Verschiedene Signale sagen deinem Gehirn: „Ich hab genug!“ – aber diese Signale brauchen Zeit und können durch Stress, Schlafmangel oder bestimmte Lebensmittel verzerrt werden.

1. 🧊 Mechanische Sättigung – der „Volumeneffekt“

Im Magen sitzen Dehnungsrezeptoren. Wenn der Magen sich mit Volumen füllt (z. B. durch Wasser, Gemüse, Ballaststoffe), registrieren diese Rezeptoren den Druck und senden ein erstes Sättigungssignal ans Gehirn.

Das kannst du nutzen, indem du zu jeder Mahlzeit genügend Volumen dazu packst: Gemüse und Salate sind dafür perfekt.

🔹 Wichtig:
Durst kann leicht mit Hunger verwechselt werden → ein Glas Wasser vor der Mahlzeit kann helfen


2. 🧪 Hormonelle Sättigung – die „Chemie im Blut“

Nach dem Essen gibt es einen Anstieg verschiedener Hormone, die dem Gehirn signalisieren: „Energie ist da!“

🟢 Leptin – das langfristige Sättigungshormon
→ hauptsächlich aus dem Fettgewebe gebildet, sagt dem Gehirn: „Energie ist gespeichert.“
→ bei Entzündungen oder Übergewicht kann Leptinresistenz entstehen

🔵 Insulin – reguliert Blutzucker & beeinflusst Sättigung
→ Vereinfacht: Insulin ist der Schlüssel damit Energie in die Körperzellen rein kann
→ schnelle Blutzuckerschwankungen durch Süßes führt zu späterem Heißhunger

🟣 GLP-1, Peptid YY, CCK
→ aus dem Dünndarm bei Eiweiß & Fett
→ verzögern Magenentleerung, steigern Sättigung

Hormone sind kompliziert und viel komplexer als hier aufgeführt. Ich werde nicht weiter ins Detail gehen, denn für uns ist an der Stelle nur wichtig: Unsere hormonelle Sättigung können wir aktiv beeinflussen: Sie profitiert von einer ausgewogenen Ernährung, bei der jede Mahlzeit alle wichtigen Makronährstoffe liefert.

🔹 Merksatz:
Protein + Fett + Ballaststoffe = starke hormonelle Sättigung


3. 🧠 Psychische & sensorische Sättigung

Auch unsere Sinne und Emotionen spielen mit:

  • Wie appetitlich das Essen aussieht, riecht und schmeckt
    → Unsere Sinne verstärken das Sättigungsgefühl. Bunte, frische Mahlzeiten wirken oft befriedigender als „schnelle Snacks aus der Packung“.
    ✅ Tipp: Iss mit allen Sinnen – schön anrichten, bewusst riechen, langsam kauen.
  • Bewusst oder abgelenkt essen
    → Wer beim Handy-Scrollen, Fernsehen oder Autofahren isst, nimmt weniger wahr, wie viel er eigentlich gegessen hat. Das Gehirn speichert die Mahlzeit dann schlechter ab → schneller wieder Hunger.
    ✅ Tipp: Iss in Ruhe, ohne Handy und Hektik.
  • Verbotene Lebensmittel & Genuss
    → Strenge Verbote „Das darf ich nicht essen!“ führen oft dazu, dass der Appetit darauf steigt. Irgendwann kommt der Moment des „Überessens“.
    ✅ Tipp: Integriere kleine Mengen deiner Lieblingslebensmittel bewusst – Genuss ist Teil einer gesunden Ernährung. Diäten bringen dich langfristig nicht zu deinem Ziel.
  • Stress & Emotionen
    → Stresshormone wie Cortisol können das Hungergefühl verstärken und gleichzeitig die Wahrnehmung der Sättigung dämpfen. Viele greifen dann automatisch zu schnellen Energielieferanten (Süßes, Fettiges).
    ✅ Tipp: Achte auf Pausen, Bewegung an der frischen Luft oder kurze Atemübungen – sie helfen, das Essverhalten wieder zu regulieren. Für stressige Tage ist Meal Prep eine super Lösung.
  • weitere Faktoren
    Natürlich gibt es noch viele weitere Faktoren, die unsere Sättigung beeinflussen – zum Beispiel das Darmmikrobiom, individuelle Unterschiede oder auch die Versorgung mit Mikronährstoffen. Da sind aktuell viele Forschungen und Studien am laufen. Das würde hier aber den Rahmen sprengen – deshalb habe ich mich in diesem Beitrag auf die Hauptfaktoren konzentriert. Das Thema ist komplex und unglaublich spannend!

💡 Ein achtsames, liebevoll zubereitetes Essen sättigt besser als jeder schnelle Snack im Gehen – selbst bei gleicher Kalorienmenge.


4. ⏱️ Die Zeit & weitere Faktoren

  • Verzögerte Signale
    Sättigung ist kein Schalter, der sofort umgelegt wird. Bis das Gehirn ein klares Sättigungssignal erhält, vergeht Zeit: Erst wird die Nahrung im Magen registriert, dann werden Signale über Nervenbahnen und Hormone weitergeleitet – und erst nach etwa 15–20 Minuten kommt im Gehirn die Botschaft an: „Es ist genug Nahrung angekommen!“. Darum spürt man erst mit etwas Verzögerung, dass man satt ist.
  • Regelmäßigkeit & Essrhythmus
    Der Körper ist ein Gewohnheitstier: Durch regelmäßige Mahlzeiten pendeln sich Verdauung und Hormonausschüttung besser ein – das Sättigungsgefühl wird stabiler. Häufige Snacks und Zwischenmahlzeiten hingegen können den Insulinspiegel durcheinanderbringen und so das Hungergefühl verstärken.
  • Schlaf
    Schlafmangel bringt das empfindliche Gleichgewicht der Hunger- und Sättigungshormone durcheinander:
    Ghrelin (Hungerhormon) steigt an → mehr Appetit
    Leptin (Sättigungshormon) sinkt ab → weniger Sättigung

    Das erklärt, warum man nach kurzen Nächten oft mehr isst und stärker zu kalorienreichen Lebensmitteln greift.
    Schlaf beeinflusst alles – von unseren Hormonen über den Stoffwechsel bis hin zu Stimmung, Leistungsfähigkeit und Appetit. Er ist einer der mächtigsten, aber am meisten unterschätzten Faktoren für Gesundheit und Wohlbefinden.
  • Bewegung
    Körperliche Aktivität beeinflusst unser Sättigungsgefühl auf mehreren Ebenen. Sie verbessert die Insulinempfindlichkeit, dadurch kann Glukose besser in die Zellen aufgenommen werden, die Blutzuckerschwankungen bleiben stabiler und das Sättigungssignal wird klarer.
    Darüber hinaus wirkt Bewegung direkt auf unsere Hormone: Moderate Aktivität senkt Ghrelin (Hungerhormon) und steigert Sättigungshormone wie Peptid YY und GLP-1. Deshalb haben viele nach einer Trainingseinheit zunächst weniger Hunger.

    Allerdings: Intensiver Ausdauersport (Joggen) kann den Appetit auch anregen – der Körper will die verbrauchte Energie rasch zurückholen.

    Für ein stabiles Sättigungsgefühl hat sich deshalb besonders die Kombination aus viel Alltagsbewegung und regelmäßigem Krafttraining bewährt. Sie stabilisiert Hormone, Blutzucker und sorgt gleichzeitig für eine nachhaltige Energiebilanz.

💡 Am Ende hast du es selbst in der Hand:
Mit Ernährung, Schlaf, Bewegung und Achtsamkeit kannst du dein Sättigungsgefühl stärken.


🌿 Und falls du merkst:
Sättigung wahrzunehmen fällt dir schwer, du kämpfst mit Heißhunger oder suchst einen Weg aus dem ständigen Kreislauf von Diäten und Übergewicht – dann bist du nicht allein.

Als ganzheitliche Ernährungsberaterin begleite ich dich gerne dabei, dein eigenes gesundes Essgefühl wiederzufinden. Schritt für Schritt, alltagstauglich und ohne strenge Verbote. 💚

👉 Schreib mir einfach, wenn du Unterstützung möchtest – gemeinsam finden wir den Weg, der zu dir passt.


>> NoraVital-Coaching <<

Wissenschaft trifft Herz: 5 Gründe, warum du Priorität bist

Selbstfürsorge ist kein leeres Versprechen – sie ist der Schlüssel zu deiner körperlichen und psychischen Gesundheit! In diesem Beitrag erfährst du, wie wissenschaftliche Erkenntnisse über Oxytocin, Achtsamkeit und Selbstwertgefühl dir helfen, deinen Alltag liebevoller zu gestalten. Mit praktischen Tipps und Journaling-Ideen machst du Selbstfürsorge zum festen Bestandteil deines Lebens.

Selbstliebe aus der Sicht der Wissenschaft: 5 Fakten, die dir zeigen, warum du gut für dich selbst sorgen solltest

Selbstliebe wird oft als esoterisches Konzept dargestellt – aber was, wenn ich dir sage, dass es auch starke wissenschaftlich fundierte Gründe gibt, warum du dich selbst lieben und besser für dich sorgen solltest? In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Forschung zu Selbstfürsorge, Oxytocin und der Verbindung zwischen psychischer sowie körperlicher Gesundheit – und zeigen dir, wie du diese Erkenntnisse in deinen Alltag integrieren kannst. Denn es ist ein fundamentaler Bestandteil unserer gesamtheitlichen Gesundheit, sich selbst mit Wertschätzung und Geduld zu begegnen. Das kann auch bedeuten, Grenzen zu setzen oder sich bewusst Zeit für sich zu nehmen. Sich eine gesunde Mahlzeit zuzubereiten oder bewusst zu wählen, was dem Körper guttut, ist ein Ausdruck von Selbstliebe.


Fakt 1: Oxytocin – Das „Kuschelhormon“ für deine Gesundheit

Oxytocin wird oft als „Kuschelhormon“ bezeichnet, da es bei positiven, zwischenmenschlichen Interaktionen wie Umarmungen oder Nähe ausgeschüttet wird. Aber wusstest du, dass Oxytocin auch durch Selbstfürsorge und Selbstliebe freigesetzt wird? Studien zeigen, dass schon das Umarmen von sich selbst oder das Verwöhnen des Körpers durch kleine Rituale wie eine beruhigende Massage oder ein entspannendes Bad die Ausschüttung von Oxytocin steigern kann.
Wissenschaftliche Quelle: Field, T. et al. (2013) – The role of oxytocin in human development: A review of the literature.

💡 Praktischer Tipp:
• Mach dir bewusst, wie du dich selbst umarmen kannst! Eine kleine Selbstumarmung oder ein paar Minuten Zeit für dich, um den Körper zu entspannen, kann Wunder wirken. Ein entspannendes Bad mit beruhigenden ätherischen Ölen oder eine kurze Fussmassage kann ebenfalls den Oxytocinspiegel heben.


Fakt 2: Achtsamkeit macht nicht nur den Kopf frei – sie stärkt auch das Immunsystem

Achtsamkeit und Meditation haben in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit bekommen – und nicht ohne Grund. Studien belegen, dass regelmäßige Achtsamkeitspraxis nicht nur den Stress reduziert, sondern auch die Immunantwort des Körpers stärkt. Eine Studie von Kiecolt-Glaser et al. (2010) zeigte, dass Achtsamkeit den Cortisolspiegel (Stresshormon) senkt und das Immunsystem unterstützt.
Wissenschaftliche Quelle: Kiecolt-Glaser, J.K., et al. (2010) – Mindfulness meditation and immune function: A systematic review.

💡 Praktischer Tipp:
• Setze dir das Ziel, täglich nur 5 Minuten zu meditieren. Wenn du es schaffst, in den Tag zu starten oder ihn zu beenden, indem du deinen Atem bewusst wahrnimmst, hilft das nicht nur deinem Kopf, sondern stärkt auch deinen Körper. Fange damit an, dass du die Augen schließt und 3 Atemzüge ganz bewusst wahr nimmst und deinen Körper spürst.


Fakt 3: Selbstliebe steigert die psychische Gesundheit

Die Forschung zeigt, dass Menschen, die sich selbst mit mehr Freundlichkeit begegnen und Selbstmitgefühl entwickeln, weniger anfällig für Stress, Angstzustände und Depressionen sind. Eine bahnbrechende Studie von Kristin Neff (2003) zeigte, dass Menschen mit hohem Selbstmitgefühl resilienter sind und eine bessere psychische Gesundheit haben.
Wissenschaftliche Quelle: Neff, K.D. (2003) – The development and validation of a scale to measure self-compassion.

💡 Praktischer Tipp:
• Verwende täglich positive Affirmationen. Beginne den Tag damit, dich selbst zu loben und dir deine eigenen Erfolge anzuerkennen. Sag dir zum Beispiel: „Ich bin gut, so wie ich bin“ oder „Ich verdiene es, gut behandelt zu werden.“


Fakt 4: Ein gesundes Selbstwertgefühl fördert gesunde Entscheidungen

Ein gesundes Selbstwertgefühl beeinflusst nicht nur, wie wir uns selbst sehen, sondern auch die Entscheidungen, die wir für unseren Körper treffen. Eine Studie von Herman et al. (2003) zur intuitiven Ernährung zeigte, dass Menschen mit einem positiven Selbstbild eher auf die Bedürfnisse ihres Körpers hören und gesündere Nahrungsmittel wählen.
Wissenschaftliche Quelle: Herman, C.P., et al. (2003) – Intuitive Eating and the Healthy Eating Index

💡 Praktischer Tipp:
• Höre bewusst auf deinen Körper und lerne, auf dein Hungergefühl zu achten, statt auf Diäten oder äußere Erwartungen. Gönn dir Mahlzeiten, die deinem Körper guttun und die du wirklich genießen kannst – das ist auch ein Ausdruck von Selbstliebe. Wenn du nicht weißt, was genau eine gesunde Ernährung nun ist, frag doch deine Lieblingsernährungsberaterin Nora. 😊


Fakt 5: Perfektionismus ist der Feind der Selbstliebe

Perfektionismus kann ein echter Stressfaktor sein und dein Wohlbefinden sabotieren. Laut einer Studie von Flett & Hewitt (2002) führt Perfektionismus oft zu Stress, Angstzuständen und einem negativen Selbstbild. Umso wichtiger ist es, den Perfektionismus loszulassen und dich selbst in deiner „Unvollkommenheit“ zu lieben.
Wissenschaftliche Quelle: Flett, G.L., & Hewitt, P.L. (2002) – Perfectionism and maladjustment: An overview of theoretical, definitional, and treatment issues.

💡 Praktischer Tipp:
• Akzeptiere, dass niemand perfekt ist, auch du nicht. Starte mit dem Gedanken: „Ich bin genug, so wie ich bin“ und erlaube dir, Fehler zu machen. Sie sind Teil deines Wachstumsprozesses. Befasse dich mit der 80-20-Regel.


Fazit

Selbstliebe ist also mehr als nur ein fluffiger Begriff – sie ist ein kraftvoller Bestandteil unserer psychischen und körperlichen Gesundheit. Indem wir uns selbst wertschätzen und auf unsere Bedürfnisse hören, aktivieren wir nicht nur unser Wohlbefinden, sondern fördern auch langfristig unsere Gesundheit. Probiere die Tipps aus und beobachte, wie du dich durch bewusstere Selbstfürsorge und Achtsamkeit im Alltag besser fühlst!

Alles Liebe für dich!
Nora


💡📖🖊️Kleiner Praxis-Zusatz für dich – 10 Journaling-Inputs für mehr Selbstliebe und Achtsamkeit:
1. Wo sage ich noch oft Ja, obwohl ich damit Nein zu mir selbst sage?
2. Wann habe ich mich zuletzt selbst für etwas gelobt? Was war das?
3. Welche Entscheidungen in meinem Leben reflektieren ein starkes Selbstwertgefühl?
4. Was sind drei Dinge, die ich heute tun kann, um mir selbst Liebe und Fürsorge zu schenken?
5. Welche negativen Glaubenssätze über mich selbst möchte ich loslassen?
6. Was kann ich diese Woche meinem Körper Gutes tun? Spaziergang, Workout, Gesunde Ernährung, Erholung, Entspannung?
7. Was bedeutet Selbstliebe für mich, und wie sieht mein täglicher Ausdruck davon aus?
8. Welche Menschen oder Situationen ziehen mich energetisch herunter, und wie kann ich mich besser abgrenzen?
9. Wann fühle ich mich am meisten im Einklang mit mir selbst, und wie kann ich mehr dieser Momente in meinen Alltag integrieren?
10. Was ist der erste Schritt, den ich tun kann, um mein inneres Wohlbefinden zu stärken und meinen Perfektionismus loszulassen?

Meine Ziele für 2025

Herausforderungen und neue Visionen im 2025

Herausforderungen und neue Visionen

Manchmal gibt es Ereignisse im Leben, die uns an unsere Grenzen bringen. Im Jahr 2007 hatte ich einen Unfall, der für längere Zeit meinen Gleichgewichtssinn beeinträchtigte. Ein Arzt sagte mir damals, dass ich nie wieder Fahrrad fahren würde. Heute fahre ich fast täglich mit dem Rad, ohne Probleme. Diese Erfahrung hat mir eines klar gemacht: Ich nehme keine schlechten Situationen mehr an. Ich finde Lösungen. Und genau das ist auch der Grund, warum ich mir jedes Jahr feste Ziele setze – um mich selbst herauszufordern, zu wachsen und neue Wege zu gehen.

Meine Ziele für 2025

Für 2025 habe ich mir gleich mehrere Ziele gesetzt. Einige sind klein, andere größer, aber alle sind für mich persönlich wichtig. Heute möchte ich drei davon mit dir teilen, um dir einen Einblick in meine Visionen und Pläne zu geben.

Ziel 1: Mein No-Buy-Year

Das erste Ziel für dieses Jahr ist ein No-Buy-Year. Es ist nicht einfach nur ein Verzicht – es geht um die bewusste Entscheidung, mich von überflüssigen Konsumgewohnheiten zu befreien. Ich werde nichts kaufen, was nicht unbedingt notwendig ist. Keine Kleidung, keine Schuhe, keine Deko, kein Krimskrams, kein neues Buch – nichts, was meine Lebensqualität nicht direkt verbessert. Natürlich werde ich weiterhin Lebensmittel kaufen und meine Rechnungen begleichen, aber der Fokus liegt darauf, das zu schätzen, was ich bereits habe. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Wenn etwas irreparabel kaputtgeht, wie zum Beispiel meine Wanderschuhe, werde ich es ersetzen. Dieses Jahr möchte ich bewusst mit den Ressourcen umgehen, die ich bereits besitze, und meinen Konsum hinterfragen.

Wenn ich das Gefühl habe, etwas wirklich haben zu wollen, schreibe ich es auf meine Wunschliste. Diese Methode nutze ich schon seit einiger Zeit, denn sie ist aus finanzieller Sicht sehr sinnvoll. Oft stellt sich nach 30 Tagen heraus, dass man das vermeintlich begehrte Objekt gar nicht mehr möchte – und noch weniger wirklich braucht. Während meines No-Buy-Years werde ich statt 30 Tagen ganze 90 Tage warten und zusätzlich versuchen, kreative Alternativen zu finden. Vielleicht kann ich den gewünschten Gegenstand ausleihen oder ihn gebraucht im Internet erwerben.

Eine Wunschliste ist außerdem ideal, um Freunden und Familie Inspiration zu geben, wenn sie fragen, was man sich zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünscht. So können auch kleine Wünsche bedacht werden, die sonst vielleicht vergessen würden.

Ziel 2: Umgang mit meiner frisch diagnostizierter Endometriose

Mein zweites Ziel für 2025 ist ein sehr persönliches: der Umgang mit meiner frisch diagnostizierten Endometriose. Ende 2024 wurde bei mir die Diagnose Endometriose gestellt, was mich zunächst ziemlich erschüttert hat. Aber ich möchte die Kontrolle übernehmen und aktiv an meiner Gesundheit arbeiten. Ich habe mir vorgenommen, mich intensiv in das Thema einzulesen, um meine eigene Expertin zu werden – nicht nur, um die richtigen medizinischen Entscheidungen für mich zu treffen, sondern auch, um die bestmögliche Unterstützung für meinen Körper zu finden.

Zusätzlich wird mir meine Weiterbildung zur Expertin für Frauengesundheit helfen, die komplexen Zusammenhänge besser zu verstehen und gezielt auf meine Gesundheit einzugehen. So möchte ich nicht nur für mich selbst, sondern auch für meine Klientinnen, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, eine noch tiefere Expertise aufbauen. Mein Ziel ist es, Endometriose nicht einfach nur zu „ertragen“, sondern proaktiv zu handeln und Wege zu finden, meine Lebensqualität zu steigern und sie als Teil meiner Gesundheit zu integrieren.

Ziel 3: Mein Gemüsegarten

Das dritte Ziel ist mein Gemüsegarten. In diesem Jahr möchte ich ihn zu einem wahren Ernteparadies machen. Ich habe große Pläne für meine Ernte – Tomaten, Bohnen, Zwiebeln in Hülle und Fülle. Dazwischen sollen hohe Sonnenblumen stehen, und mein Garten wird auch viele Blumen für die Insekten beherbergen.

Es geht nicht nur um den Anbau von Lebensmitteln, sondern auch um das Schaffen eines Biotops, das sowohl für mich als auch für die Tiere in der Umgebung von Bedeutung ist. Mein Garten soll nicht nur eine Quelle für gesunde Ernte sein, sondern auch eine blühende Oase, die das Leben fördert und eine wahre Freude für alle Sinne darstellt.

Vision und Aktion bringen Erfolg

Jedes dieser Ziele ist für mich ein Schritt in eine bewusstere, gesündere und nachhaltigere Zukunft. Sie fordern mich heraus, sowohl meine Gewohnheiten zu überdenken als auch aktiv an meiner persönlichen Entwicklung zu arbeiten. 2025 wird ein Jahr der Veränderung – und ich bin gespannt, was ich auf diesem Weg lernen werde.

Ich hoffe, dieser Beitrag gibt dir Inspiration, deine eigenen Ziele für das Jahr zu setzen und dich mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, die dir begegnen. Denn das Leben ist mehr als nur das bloße Träumen – es geht darum, aktiv zu werden und Lösungen zu finden.

Pass gut auf dich auf, verliere dein Ziel nicht aus den Augen und geh den Weg in deinem eigenen Tempo – ganz nach deinem Rhytmus, Schritt für Schritt, aber immer weiter.

🎄 Stressfrei durch die Feiertage – So gelingt ein entspanntes Fest

Die Feiertage stehen vor der Tür – eine Zeit der Freude, des Zusammenseins und des Genießens. Doch für viele bedeutet sie auch Stress, Erwartungen und Erschöpfung. Damit du die Feiertage bewusst und gelassener erleben kannst, gebe ich dir wertvolle Tipps an die Hand.

Die Feiertage stehen vor der Tür – eine Zeit der Freude, des Zusammenseins und des Genießens. Doch für viele bedeutet sie auch Stress, Erwartungen und Erschöpfung. Damit du die Feiertage bewusst und gelassener erleben kannst, gebe ich dir wertvolle Tipps an die Hand.


Der Einfluss von Stress auf Körper und Seele

Stress belastet nicht nur unsere Psyche, sondern wirkt sich auch auf den Körper aus: Schlafstörungen, Anspannung, Hautprobleme, Verdauungsbeschwerden oder ein geschwächtes Immunsystem sind keine Seltenheit. Gerade rund um Weihnachten, wo hohe Erwartungen und viele Aufgaben zusammenkommen, schleicht sich dieser Stress oft unbemerkt ein.

Aber: Es muss nicht so sein! Mit der richtigen Planung, Entspannung und der bewussten Entscheidung, gut für dich selbst zu sorgen, kannst du ein wunderschönes und stressfreies Fest erleben.


Erwartungen und der Umgang damit

  • Das Fest der Liebe: Jetzt sollen plötzlich alle, die sich das ganze Jahr über zoffen, einen Abend lang total liebhaben? Nein, das klappt einfach nicht in jeder Familie. Es gibt harmonische Familien, aber auch andere. Wenn deine Familie nicht so harmonisch ist, geh nicht mit dieser Erwartung in die Feiertage. Weihnachten ist auch nicht die Zeit, um Konflikte zu lösen. Ziel sollte ein netter Abend sein – mehr nicht. Sollten Unstimmigkeiten entstehen, nimm dir vor, diese an einem anderen Tag zu besprechen. Freude und Harmonie sind Ideale, die oft nicht der Realität entsprechen. Gehe durch diesen Tag mit dem Wissen: Alles darf da sein. Achte auf dich und setze deine Grenzen.
  • Das perfekte Essen: Manche stehen gerne stundenlang in der Küche und genießen es. Wenn du nicht dazu gehörst, dann mach es nicht. Ihr könnt auch Pizza bestellen und sie zusammen bei einem Spaziergang abholen. Nimm den Druck raus.
  • Fest des Konsums: In meiner Familie schenken wir uns zum Glück schon lange nichts mehr zu Weihnachten. Überfüllte Läden und Fußgängerzonen meide ich in der Vorweihnachtszeit bewusst. Viele Menschen empfinden die Suche nach Geschenken als Stress. Wie wäre es, den Druck gemeinsam rauszunehmen? Entweder ihr lasst die Geschenke ganz weg oder wichtelt, sodass jeder nur für eine Person ein Geschenk besorgt.

Nützliche Planungstipps für entspannte Feiertage

  1. Plane rechtzeitig und bewusst: Schreibe To-Do-Listen und verteile Aufgaben. Du musst nicht alles alleine schaffen! Der letzte Einkauf, der Hausputz, die Schwiegereltern abholen, den Baum schmücken und das Aufräumen danach – gib Aufgaben ab. Jeder aus der Familie kann davon etwas übernehmen.
  2. Reduziere Perfektionismus: Es muss nicht alles „wie im Film“ sein. Ein leckeres, einfaches Essen und ein liebevoll gedeckter Tisch reichen vollkommen aus.
  3. Sag auch mal „Nein“: Zu viele Verabredungen oder Verpflichtungen? Setze klare Grenzen und plane bewusst Pausen ein. Ja, du darfst auch einen ganzen Tag allein mit einem Waldspaziergang und einem Filmabend zu Hause verbringen.
  4. Essen und Snacks zwischen den Feiern: Oft wird an Weihnachten zu viel und zu üppig gegessen. Sorge dafür, dass gesunde Snacks bereitstehen. Ob Chia-Pudding oder Overnight-Oats zum Frühstück, Gemüsesticks für zwischendurch oder Suppen und Bowls nach der Heimreise – bereite dir leichte, gesunde Mahlzeiten vor.

Dein Anti-Stress-Programm

  • Bewusste Auszeiten nehmen: Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft oder 10 Minuten bewusste Atmung helfen dir, zur Ruhe zu kommen.
  • Bewegung einbauen: Ob Yoga, Dehnen oder ein kleiner Tanz durch die Wohnung – Bewegung baut Stresshormone ab.
  • Meditation und Achtsamkeit: Eine kurze Morgenmeditation oder das bewusste Genießen einer Tasse Tee schaffen Raum für Ruhe und Dankbarkeit.
  • Rituale einführen: Wenn alle Gäste gegangen sind oder du selbst von der Feier nach Hause kommst, nimm dir Zeit für dich. Setz dich noch einmal hin und komme zur Ruhe. Musizieren, etwas lesen oder ein gemütlicher Filmabend? Rituale geben Halt und entspannen.

„Seine Familie kann man sich nicht aussuchen“ – oder doch?

Viele von uns spüren zur Weihnachtszeit den Druck, mit der Familie zu feiern, auch wenn das Zusammensein belastend ist. Doch die Wahrheit ist: Du hast die Wahl. Niemand ist verpflichtet, an Orten zu sein oder mit Menschen zu feiern, die ihm nicht guttun.

🎄 Weihnachten darf so sein, wie es DIR Freude bereitet. Das Fest kann genauso gut mit guten Freunden, dem Partner oder auch alleine in Ruhe und Frieden gefeiert werden.

🌟 Ein Herz für einsame Freunde: Weihnachten ist für manche Menschen eine stille und einsame Zeit. Vielleicht kennst du jemanden, der sich über eine Einladung freuen würde? Öffne deine Tür oder dein Herz – manchmal reicht schon ein gemeinsames Essen oder ein kleiner Abendspaziergang, um jemandem die Feiertage zu erhellen.


✨ Workshops: Gemeinsam Stress bewältigen ✨

Wenn du dir Unterstützung im Umgang mit Stress wünschst, haben wir etwas für dich: Ab Januar bieten wir im Harmony House in Handewitt Workshops an, die dir helfen, Stress gezielt zu reduzieren und gelassener mit herausfordernden Situationen umzugehen.

Bleib dran – mehr Infos folgen bald! 😊


Ich wünsche dir von Herzen eine besinnliche und stressfreie Weihnachtszeit – so, wie sie dir guttut. Denk daran: Du entscheidest, wie du die Feiertage gestaltest. 🎄❤️

Rückblick auf das Retreat „Sinnlich, Weiblich, ich“ – Ein Tag voller Achtsamkeit und Verbindung

Ich durfte gemeinsam mit meiner wundervollen Co-Coachin Antje das Retreat „Sinnlich, Weiblich, ich“ erleben. Mit fünf wunderbaren Teilnehmerinnen, die sich Zeit für sich selbst genommen haben, um innezuhalten, loszulassen und neue Energie zu schöpfen.

Ich durfte gemeinsam mit meiner wundervollen Co-Coachin Antje das Retreat „Sinnlich, Weiblich, ich“ erleben. Mit fünf wunderbaren Teilnehmerinnen, die sich Zeit für sich selbst genommen haben, um innezuhalten, loszulassen und neue Energie zu schöpfen.

Ein sicherer Raum für Wachstum und Selbstfindung

Der Tag begann um 9 Uhr in einem gemütlichen Yogaraum, wo wir uns auf Matten sitzend trafen. In einer offenen Vorstellungsrunde wurde die Basis für das Retreat gelegt: ein sicherer Raum, in dem jede Frau sich frei fühlen durfte, alles auszusprechen – oder auch nicht, je nachdem, was sie brauchte. Ganz nach dem Motto „Alles darf, nichts muss“.

Meditation und Reflexion – Die innere Königin erwecken

Nach dieser Einstimmung führte Antje die Teilnehmerinnen durch eine besondere Königinnenmeditation, die die Kraft und Würde in jeder von uns erwecken sollte. Im Anschluss an die Meditation gab es Zeit für Reflexion und Austausch – ein berührender Moment, in dem viele ihre Gedanken und Gefühle offen teilten.

Brunch – Ein Fest für die Sinne

Nach diesen intensiven ersten Momenten wurde bei einem großzügigen und liebevoll gestalteten Brunch Kraft getankt. Die Auswahl an Köstlichkeiten reichte von gesunden, frischen Speisen bis hin zu Rohkost-Leckereien, die für jeden Geschmack etwas bereithielten.

Waldbaden – Die Kraft der Natur spüren

Anschließend ging es hinaus in die Natur, um uns beim Waldbaden mit der Umgebung zu verbinden. Die Teilnehmerinnen wurden eingeladen, die Bäume zu berühren und ihre Empfindungen wahrzunehmen. Jede Frau spürte die individuelle Energie der Bäume – ein sehr tiefes und beruhigendes Erlebnis.

Yoga im Garten – Die Verbindung zur Natur stärken

Nach dem Wald haben wir uns im wunderschönen Garten versammelt, um sanfte Yogaübungen durchzuführen. In der warmen Sonne und auf dem weichen Gras konnten die Teilnehmerinnen die heilende Kraft der Natur spüren und sich ganz im Moment verlieren – eine wunderbare Gelegenheit, Körper und Geist miteinander zu verbinden.

Dankbarkeit und Kakaozeremonie – Verbindung mit Körper und Seele

Mein Teil begann dann mit einer Bodyscan-Meditation, bei der wir uns ganz bewusst auf unseren Körper konzentrierten und Dankbarkeit für die vielen kleinen Dinge in uns entwickelten, die wir oft als selbstverständlich hinnehmen. Dieser achtsame Moment der Selbstliebe und Anerkennung führte uns direkt in die Kakaozeremonie, bei der wir rohen, vollmundigen Kakao genossen – ein wahrhaft sinnliches und tiefes Erlebnis, das das Herz öffnete und die Verbundenheit innerhalb der Gruppe noch verstärkte.

Ein Brief an sich selbst – Botschaften für die Zukunft

Im Anschluss hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, einen Brief an sich selbst zu schreiben. In diesem Brief hielten sie fest, wo sie in diesem Moment im Leben stehen, was sie an diesem Tag bewegt hat und welche Ziele sie in einem Jahr erreicht haben wollen. Diese Briefe werden in einem Jahr per Post zugeschickt – eine kraftvolle Erinnerung an diesen besonderen Tag und die eigenen Visionen.

Abschluss und Feedback – Eine gemeinsame Reise

Nach einer abschließenden Feedbackrunde und einem gemeinsamen Abendessen mit Kürbissuppe und Chiapudding endete der Tag, der viele positive Eindrücke und tiefe Entspannung hinterlassen hat. Besonders berührend war das Feedback der Teilnehmerinnen: Viele sprachen von einem sicheren und vertrauten Raum, in dem sie völlig loslassen und sich selbst begegnen konnten. Auch Teilnehmerinnen, die sonst Schwierigkeiten mit Meditation hatten, fanden durch die geführten Achtsamkeitsübungen Ruhe und Entspannung. Die Gruppe betonte die besondere Energie, die durch das gemeinsame Erleben entstand, und den wertvollen Abstand vom Alltag, den dieser Tag ihnen ermöglichte.

Ein Tag voller Weiblichkeit, Achtsamkeit und Selbstliebe

Dieses Retreat war nicht nur eine Reise nach innen, sondern auch eine Einladung, die eigene Weiblichkeit auf eine neue, kraftvolle Weise zu spüren. Die Erfahrungen, die wir gemeinsam gemacht haben, wirken noch lange nach – und es wird ganz sicher nicht das letzte Retreat dieser Art gewesen sein.

Bleib dran für kommende Termine, denn schon bald öffnen wir wieder den Raum für tiefe Begegnungen und innere Entfaltung.

Ich bin unglaublich dankbar für das Vertrauen, die Offenheit und das wunderschöne Feedback der Teilnehmerinnen. Danke, von Herzen ❤️


Wenn du bereits jetzt Interesse an zukünftigen Projekten hast und über unsere nächsten Retreats und Angebote informiert werden möchtest, zögere nicht, dich über mein Kontaktformular bei mir zu melden. Ich freue mich darauf, von dir zu hören und dich auf dieser Reise der Selbstentdeckung und Achtsamkeit zu begleiten!

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Mehr von diesen kraftvollen Momenten kommen ganz bestimmt – ich freue mich schon auf alles, was noch kommt!


In Verbindung mit dir selbst, durch Achtsamkeit, Ernährung und Bewegung – für ein ganzheitliches Wohlbefinden. Deine Nora